Aderlass
Grundlagen anzeigen
Historisches Ausleitungsverfahren, bei dem venöses Blut entnommen wird. Die Anwendung erfolgt abhängig von Methode, Indikation und individueller Situation.
Ein Überblick über naturheilkundliche, komplementäre und ganzheitliche Therapieverfahren und ihre grundlegenden Ansätze.
Naturheilkundliche Verfahren arbeiten – je nach Methode – mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Häufig stehen die Unterstützung körpereigener Regulations- und Selbstheilungsprozesse, die Entlastung des Organismus sowie eine ganzheitliche Betrachtung von Körper, Seele und Geist im Mittelpunkt.
Historisches Ausleitungsverfahren, bei dem venöses Blut entnommen wird. Die Anwendung erfolgt abhängig von Methode, Indikation und individueller Situation.
Druck- und Massagetechnik an definierten Körperpunkten, die in traditionellen Energiesystemen zur Beeinflussung von Spannungen und Beschwerden eingesetzt wird.
Therapieverfahren der Traditionellen Chinesischen Medizin mit gezielter Stimulation definierter Punkte. Traditionell steht dabei die Regulation des Energieflusses im Mittelpunkt.
Form der Akupunktur, bei der statt Nadeln Laserlicht zur Stimulation ausgewählter Punkte eingesetzt wird.
Manuelle Meridianbehandlung nach Willy Penzel, bei der entlang der Meridiane gearbeitet wird und energetische Befunde in die Behandlung einbezogen werden.
Naturheilkundliche Ansätze zur Begleitung von Überempfindlichkeitsreaktionen. Die ursprüngliche Seite beschreibt dabei insbesondere die Unterstützung der Regulationsfähigkeit des Immunsystems.
Ganzheitlicher Ansatz, der Körper, Seele und Geist gemeinsam betrachtet und unter anderem Heilpflanzen, künstlerische Verfahren und spezielle Bewegungstherapien einbezieht.
Traditionelles Deutungssystem, das symbolische Beziehungen zwischen Himmelskörpern und menschlichem Erleben betrachtet. Eine naturwissenschaftliche Wirksamkeit ist nicht belegt.
Spezielle Akupunkturkonzepte, bei denen Punkte unter anderem in Augennähe und an anderen Körperregionen stimuliert werden. Augenerkrankungen gehören ärztlich abgeklärt.
Hinweisdiagnostisches Verfahren, bei dem Veränderungen an der Iris betrachtet werden. Es ersetzt keine medizinische klinische Diagnostik.
Sammelbegriff für traditionelle Verfahren wie Aderlass, Schröpfen, Blutegel, Schwitzkuren und weitere Methoden, die in naturheilkundlichen Konzepten der Entlastung und Regulation dienen.
Traditionelles indisches Medizinsystem mit ganzheitlicher Betrachtung. Zentrale Elemente sind unter anderem Ernährung, Pflanzenheilkunde, Massage, Reinigungstechniken und Yoga.
Komplementäres Verfahren nach Edward Bach, bei dem Blütenauszüge nach einem eigenen System ausgewählt und eingesetzt werden.
Reiztherapie der Haut mit vielen kleinen Einstichen und einem hautreizenden Öl. Traditionell soll dadurch die lokale Durchblutung und Regulation angeregt werden.
Konzept der Schüßler-Salze, das Mineralstoffverbindungen in potenzierter Form verwendet und traditionell mit der Anregung von Regulationsprozessen verbunden wird.
Testverfahren aus dem Bereich der Radiästhesie, das mit angenommenen energetischen Feldern arbeitet. Die naturwissenschaftliche Aussagekraft ist nicht belegt.
Verfahren, das mit angenommenen elektromagnetischen Frequenzmustern arbeitet. Es wird in komplementären Konzepten zur Testung und Behandlung eingesetzt.
Anwendung medizinischer Blutegel. Dabei kommt es zu einem kleinen Blutverlust und zur Wirkung verschiedener Bestandteile des Egelsekrets.
Mikroskopisches Verfahren, bei dem aufbereitete Blutproben anhand von Kristallisationsmustern betrachtet werden.
Sanfte manuelle Methode mit rollenden Griffen an Muskeln, Sehnen, Bändern und Faszien.
Äußerliche Reiztherapie mit Cantharidin-haltiger Paste, die eine lokale Hautreaktion hervorruft. Die Anwendung erfordert besondere fachliche Sorgfalt.
Ganzheitliches Therapiekonzept, das die Funktion der Mitochondrien und den Einsatz von Mikronährstoffen und weiteren Substanzen in den Mittelpunkt stellt.
Therapie mit Chelatbildnern wie EDTA, DMSA oder DMPS, die bestimmte Metalle binden können. Sie gehört in fachkundige Hände und ist insbesondere bei Vergiftungen medizinisch zu beurteilen.
Manuelles Untersuchungs- und Behandlungskonzept für den Bewegungsapparat, insbesondere Gelenke und Wirbelsäule.
Energetisches Therapiekonzept, das mit Licht- und Klangreizen sowie einer ganzheitlichen Betrachtung verschiedener Körpersysteme arbeitet.
Methode zur Spülung des Dickdarms mit Wasser. Sie wird in komplementären Konzepten zur Darmreinigung eingesetzt.
Manuelles Konzept aus dem osteopathischen Umfeld, das sich mit Schädel, Wirbelsäule, Kreuzbein und den sie umgebenden Strukturen beschäftigt.
Sammelbegriff für Konzepte, die auf eine Veränderung oder Unterstützung der Darmflora und der Verdauungsfunktion abzielen.
Kombination aus manueller Wirbelsäulenbehandlung nach Dorn und einer sanften Rückenmassage nach Breuß.
Mikroskopische Betrachtung eines Tropfens Kapillarblut im Dunkelfeld. Das Verfahren wird komplementär zur Beurteilung von Blutbildern eingesetzt.
Biophysikalisches Test- und Therapiekonzept, das elektrische Messungen an bestimmten Punkten des Körpers verwendet.
Methode der sogenannten energetischen Psychologie, bei der Akupressurpunkte während einer strukturierten Selbst- oder therapeutischen Anwendung stimuliert werden.
Beratung zu Ernährung, Lebensmittelqualität, Essverhalten und Lebensführung unter Berücksichtigung individueller Bedürfnisse und Ziele.
Systemisches Aufstellungsverfahren, bei dem Beziehungen und Dynamiken innerhalb eines Familiensystems sichtbar und reflektierbar gemacht werden sollen.
Verschiedene Formen des zeitlich begrenzten Fastens, darunter Buchinger-, Intervall-, Basen-, Mayr- und Saftfasten.
Manuelles Konzept mit Schwerpunkt auf Faszien und Bewegungsapparat. Das Fasziendistorsionsmodell nutzt unter anderem Beschwerdebilder und Körpersprache zur Auswahl spezifischer Handgriffe.
Reflexzonenkonzept, bei dem Bereiche der Fußsohle bestimmten Körperregionen zugeordnet und manuell stimuliert werden.
Klientenzentrierter bzw. personenzentrierter Gesprächsansatz nach Carl Rogers mit dem Ziel, Selbstwahrnehmung, Entwicklung und Eigenverantwortung zu fördern.
Humanistischer, erfahrungsorientierter Ansatz, der aktuelle Wahrnehmungen und Gefühle in den Mittelpunkt stellt.
Verfahren, bei dem entnommenes Eigenblut mit einer homöopathischen Aufbereitung kombiniert und anschließend wieder verabreicht wird.
Komplementärmedizinisches System nach Samuel Hahnemann, das nach dem Ähnlichkeitsprinzip arbeitet und stark verdünnte bzw. potenzierte Mittel verwendet.
Anwendung von Kombinationen mehrerer homöopathischer Einzelmittel, die nach einem gemeinsamen Anwendungskonzept zusammengestellt werden.
Kombination von Elementen der klassischen Homöopathie und der Traditionellen Chinesischen Medizin.
Komplementäre Konzepte zur Begleitung hormoneller Beschwerden, unter anderem mit pflanzlichen Präparaten, homöopathischen Aufbereitungen oder bioidentischen Hormonen.
Arbeit mit einem konzentrierten Trance- und Entspannungszustand. Sie wird in unterschiedlichen psychotherapeutischen und beratenden Kontexten eingesetzt.
Konzept, das Muskeltests und Bewegung nutzt, um aus Sicht der Methode Rückschlüsse auf Belastungen oder Regulationszustände zu gewinnen.
Elastische Tape-Anwendungen, bei denen die Haut und darunterliegendes Gewebe durch spezielle Anlagetechniken beeinflusst werden sollen.
Fotografisches Verfahren zur Darstellung von Koronaentladungen. In komplementären Konzepten wird daraus eine energetische Diagnostik abgeleitet.
Ganzheitliches Konzept mit fünf Säulen: Wasser, Ernährung, Bewegung, Pflanzenheilkunde und Ordnungstherapie.
Sanfte manuelle Technik zur Unterstützung des Lymphabflusses und der Entstauung von Gewebe.
Meridian-Energie-Technik, bei der bestimmte Körperpunkte stimuliert werden, um nach dem jeweiligen Konzept energetische Blockaden zu lösen.
Behandlung von Funktionsstörungen des Bewegungsapparates mit speziellen Handgriffen und Mobilisationstechniken.
Komplementäres Injektionsverfahren, das Elemente aus Akupunktur, Neuraltherapie und Reflexzonenkonzepten verbindet.
Manuelle Methode mit gezielter Bearbeitung von Druckpunkten an der Muskulatur zur Beeinflussung von Spannungszuständen.
Regulationsverfahren mit lokalen Injektionen, insbesondere von Lokalanästhetika, an ausgewählten Körperregionen.
Neuro-Linguistisches Programmieren arbeitet mit Sprache, Wahrnehmung und inneren Denk- und Verhaltensmustern.
Gerätebasierte Verfahren, die mit angenommenen Schwingungs- bzw. Frequenzmustern von Organen und Geweben arbeiten. Die wissenschaftliche Aussagekraft ist nicht etabliert.
Sonderform der Homöopathie bzw. Isopathie, bei der potenzierte Ausgangsstoffe aus Krankheitserregern oder Absonderungen verwendet werden.
Neue Punktuelle Schmerz- und Organtherapie nach Rudolf Siener, ein reflexzonales und energetisches Behandlungskonzept.
Eigenständiges Reflexzonenkonzept, bei dem definierte Bereiche der Ohrmuschel stimuliert werden.
Ganzheitliches, überwiegend manuelles Konzept zur Untersuchung und Behandlung funktioneller Zusammenhänge des Körpers.
Verfahren, bei dem medizinischer Sauerstoff kontrolliert intravenös zugeführt wird. Es wird in komplementären Konzepten unter anderem zur Unterstützung von Herz-Kreislauf-Funktionen eingesetzt.
Anwendung eines Sauerstoff-Ozon-Gemisches in unterschiedlichen therapeutischen Verfahren. Die konkrete Anwendung hängt von der Methode und Indikation ab.
Traditionelle und moderne Nutzung von Heilpflanzen, Pflanzenteilen und Zubereitungen wie Tee, Extrakten, Tinkturen oder pflanzlichen Arzneimitteln.
Naturheilkundliche Konzepte, die Pflanzen und pflanzliche Präparate mit Vorstellungen von Ausleitung und Entlastung des Organismus verbinden.
Gezielte Anwendung von Pflanzen, Pflanzenteilen oder daraus hergestellten Zubereitungen zu therapeutischen Zwecken.
Gerätegestützte Behandlung mit rhythmischem Unterdruck und Pulsationen, die Gewebe sowie Blut- und Lymphzirkulation mechanisch stimulieren soll.
Medizinische Behandlung des Fußes mit präventiven, rehabilitativen und therapeutischen Schwerpunkten.
Erweiterung der klassischen Homöopathie, die neben der Mittelwahl auch die persönliche Entwicklung und Begleitung im Heilungsprozess einbezieht.
Konzept, das Körperarbeit, Muskeltest, psychologische Arbeit und weitere Reize miteinander verbindet, um belastende Konflikte zu bearbeiten.
Professionelle Behandlung psychischer bzw. psychisch bedingter Beschwerden mit psychologischen Methoden. Rechtliche Voraussetzungen und Zuständigkeiten sind zu beachten.
Traditionelle chinesische Bewegungs- und Meditationspraxis mit langsamen Bewegungen, Atmung und Konzentration.
Verfahren, bei denen bestimmte Reflexpunkte oder Reflexzonen – etwa an Ohr, Fuß oder Gesicht – zur Beeinflussung anderer Körperbereiche genutzt werden.
Entspannungs- und psychotherapeutischer Ansatz, der sich mit biografischen Erfahrungen und vermuteten Zusammenhängen aktueller Beschwerden beschäftigt.
Sanfte manuelle Methode zur Arbeit am Kiefergelenk und an der umgebenden Muskulatur.
Mehrstufiges Konzept nach Manfred von Ardenne mit Sauerstoffzufuhr und körperlicher Belastung unter entsprechender Kontrolle.
Traditionelle Reiz- und Ausleitungsmethode, bei der durch Unterdruck Schröpfgläser auf der Haut angesetzt werden.
Japanische Massagekunst mit Druck auf Körperzonen und Meridianbereiche.
Besondere Form der Arzneimittelzubereitung aus pflanzlichen Ausgangsstoffen mit Fermentation, Destillation und anschließender Aufbereitung.
Kombination aus Ernährungs- und Vitalstoffkonzepten, die auf Gewichtsregulation und subjektives Wohlbefinden ausgerichtet ist.
Spezielle Massagegriffe zur Bearbeitung von Muskulatur und Bindegewebe sowie zur Förderung von Durchwärmung und Durchblutung.
Ganzheitliches Medizinsystem mit eigener Diagnostik und verschiedenen Therapieformen wie Akupunktur, Kräutern, Ernährung und Massage.
Komplementäres Konzept, das auf eine Unterstützung von Immun- und Abwehrfunktionen abzielt.
Historisches diagnostisches Verfahren, bei dem Eigenschaften von Urinproben betrachtet und im Rahmen naturheilkundlicher Konzepte interpretiert werden.
Gezielte manuelle Behandlung schmerzhafter bzw. verspannter Muskelpunkte mit dem Ziel, lokale und ausstrahlende Beschwerden zu beeinflussen.
Traditionelle chinesische Massagetechnik, die entlang von Meridianen und definierten Körperpunkten arbeitet.
Teilbereich osteopathischer Konzepte mit Schwerpunkt auf inneren Organen und ihren faszialen und funktionellen Zusammenhängen.
Ultraschallbasierte Anwendung, die unter anderem zur Schmerzbehandlung oder zur Unterstützung der Wirkstoffaufnahme eingesetzt werden kann.
Coachingansatz, der visuelle, auditive oder taktile Reize mit Elementen aus NLP und Kinesiologie verbindet.
Beratungsansatz zur Reflexion und Verbesserung des Verhältnisses zwischen beruflichen und privaten Lebensbereichen.